Robbie ein Flatcoat zum Verlieben

 Der Neuankömmling

Jetzt war es endlich soweit! Robbie war mit acht Wochen alt genug, um von seinen Geschwistern und der Mutter getrennt zu werden und bei uns einzuziehen.

Flat-coated Retriever sind wie alle Labrador-Retriever ideale Familienhunde, die allerdings viel Bewegung und Auslauf benötigen. Sie sind in der Regel schwarz, manchmal auch braun, so dass Robbie mit seinen braunen Eltern und ebenso braunen Geschwistern zu den Raritäten gehört.

Die richtige Vorauswahl der Hunderasse erspart einem später so manche Enttäuschung. Obwohl natürlich jeder Hund anders ist, kann man durch die gezielte Auswahl der Rasse des Hundes eine gute Vor-Auswahl für die speziellen Bedürfnisse der Familie finden. Möchtest du einen Hütehund, einen Schutz- und Wachhund oder einen Familienhund? Was willst du in deiner Freizeit mit dem Hund unternehmen? Gibt es in der Familie große Kinder, kleine Kinder, vielleicht schon andere Tiere? All dies sollte man unbedingt in Erwägung ziehen. Manch einer hat schon händeringend vor seinem Hund gestanden, der in seinem übergroßen Beschützerinstinkt die Nachbarkinder nicht mehr ins Haus lassen wollte ...

Zu einer guten Vorbereitung auf den tierischen Nachwuchs durch Gespräche mit Hundehaltern, Lektüre von Hundebüchern und Erziehungsratgebern gehört natürlich auch die richtige Erstausstattung: das von den Züchterin empfohlene Welpenfutter, stabile Hundenäpfe, eine weiche decke, Welpengeschirr und Hundebürste. Als Willkommensgeschenk darf natürlich ein lustiges Spielzeug nicht fehlen. Die Auswahl ist riesig! Man sollte darauf achten, dass der Welpe sein Spielzeug noch bequem im Maul tragen aber nicht versehentlich verschlucken kann. Weitere Anmerkungen zum Spielzeug finden sich hier.

Die Züchterin verabschiedete sich von Robbie mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Die anstrengende, aber auch wunderbare Zeit mit sechs Hundewelpen lag nun hinter ihr. Der kleine Hund kletterte unerschrocken ins Auto und nahm zwischen den Beinen des Beifahrers Platz. Es ist gut, wenn die Fahrt nicht zu lange dauert, denn sonst benötigt der Welpe ausreichend Pausen. Ansonsten ist damit zu rechnen, dass das kleine Geschäft oder die letzte Mahlzeit auf dem Autoteppich landet.

Zuhause angekommen begrüßte der kleine braune Hund freudig alle Familienmitglieder und erkundete in Windeseile das ganze Haus und den Garten, um plötzlich an Ort und Stelle todmüde umzufallen und in einen tiefen Schlaf zu versinken. 

Wir haben rechtzeitig überprüft, ob die Zimmereinigermaßen hundetauglich ausgestattet sind. Dekorative Blumenkübel oder Weinflaschenständer, die leicht umkippen, sollten rechtzeitig fortgeräumt werden, solange der Welpe noch in jugendlicher, stürmischer Begeisterung durch das Haus fetzt. Erst in einigen Wochen oder Monaten wird er gelernt haben, seine Körperbewegungen besser zu beherrschen.

Natürlich haben wir auch die notwendigen Formalitäten nicht vergessen. Der Hund muss bei der örtlichen Verwaltung angemeldet werden, damit die Behörde auch die fällige Hundesteuer, die übrigens von Stadt zu Landkreis sehr unterschiedlich hoch ausfallen kann, eintreiben kann. Eine übersicht ist hier zu finden.

Unverzichtbar ist eine Hundehaftpflichtversicherung. Sie schützt den Tierhalter vor den finanziellen Folgen durch Schäden an fremdem Eigentum oder Personen, die der Hund anrichten könnte. Sie ist durchaus erschwinglich und wird von Behörden und Hundeschulen häufig gefordert. Eine Berechnungstabelle mit Auswahl der günstigsten Versicherung findet sich bei Mr-Money.

 

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